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Digitale Straße

Hochleistungssensorik mit Cloud-basierter Echtzeit-Datenverarbeitung für die Digitale Straße im Urbanen- und Fernverkehr

Projektlaufzeit: 01.08.2015 bis 31.07.2017

Die Digitalisierung der Infrastruktur zur Schaffung einer intelligenten Mobilität und die Vernetzung der Verkehrsarten der Zukunft werden seitens der Politik aktuell stark unterstützt. Dafür ist es notwendig neben der Kommunikation zwischen den Fahrzeugen auch die Entwicklung der Infrastruktur, der „Digitalen Straße“, voranzutreiben.

Das Ziel der F&E-Projektes ist es, ein Funktionsmuster einer Gesamtinfrastruktur zu schaffen, das einerseits eine innovative, kostengünstige sowie mobile Sensortechnologie zur Erfassung und Klassifizierung von Fahrzeugen und Verkehrsdaten beinhaltet und andererseits eine Smart-Data Plattform, die die gesammelten Informationen unter dem Aspekt der Echtzeitfähigkeit verarbeitet und bedarfsgerecht über Schnittstellen bereitstellt. Durch die Verknüpfung der genannten Eigenschaften der Sensortechnologie und der Möglichkeit der dynamischen Bereitstellung von Schnittstellen lässt sich eine Vielzahl an Anwendungsfällen abbilden, die weit über die bisherigen Möglichkeiten der Verkehrsüberwachung/-steuerung hinausgehen und gleichzeitig eine Kostenersparnis gegenüber existierenden Lösungen erzielen.

Strassenlayout

So eignet sich die Sensorik-Lösung z.B. auch für den temporären Aufbau innerhalb von Baustellen sowie für Verkehrszählung, aber auch für den Aufbau auf Land- und Bundesstraßen, bei denen bisher aufgrund zu hoher Kosten kaum entsprechende Lösungen genutzt werden. Weitere Anwendungsgebiete können die Privatwirtschaft sowie die Parkraumüberwachung auf Rastplätzen sein.

Hochgradig innovativ ist neben der smarten Sensorik auch die Cloud-basierte Datenanalyse und -aufbereitung unter dem wichtigen Aspekt der Echtzeitfähigkeit. Die anfallenden Verkehrsinformationen der Sensoren (Verkehrszählung, Fahrzeugklassifizierung, Gefahrenmeldungen, Staudaten) in Verbindung mit szenariospezifischen Sensoren z.B zur Ermittlung der Witterungsbedingungen wie Nebel oder Feinstaubbelastung bilden die Grundlage einer Vielzahl an heterogenen Anwendungsfällen. Diese adressieren einerseits infrastrukturelle Probleme und können andererseits wirtschaftlichen und privaten Interessen von Nutzern dienen. Die Konzipierung und Etablierung von Methoden und Werkzeugen zur webbasierten Datenanalyse und Aggregation sowie die darauf aufbauenden Bereitstellung von Schnittstellen zur Nutzung durch heterogene Anwendungsfälle stellt neben der Echtzeitfähigkeit eine weitere Innovation gegenüber dem aktuellem Stand der Technik dar, der gleichzeitig ein wichtiger Aspekt für den Erfolg des Gesamtkonzepts ist.

BMWi                      ZIM