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Projekt InVerSiV

Intelligente Verkehrsinfrastruktur für sicheres vernetztes Fahren in der Megacity

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Projektlaufzeit: 01.07.2016 bis 30.06.2019

Während die Forschungen auf dem Gebiet des hochautomatisierten Fahrens auf Autobahnen bereits relativ weit fortgeschritten ist, steckt das Thema des automatisierten Fahrens in komplexen Umweltsituationen immer noch „in den Kinderschuhen“. Der aktuelle Unfall eines Tesla-Fahrzeugs machte dies jüngst mehr als deutlich.

Das Forschungsvorhaben InVerSiV fokussiert deshalb auf die besonderen Herausforderungen des assistierten, teilautomatisierten und hochautomatisierten Fahrens in der komplexen Umgebung von Megacities. Der Ansatz sieht vor, die (wachsende) Sensorik in Fahrzeugen mit der straßenseitigen Infrastruktur, die mit Sensoren zur Umfelderkennung ausgestattet ist, zu vernetzen. In Verbindung mit weiteren Informationen aus lokalen/ globalen Zentralen (z.B. Übersichtsplänen, Google Maps) kann so im Vergleich mit einer rein fahrzeugbasierten Sensorik ein deutlich umfassenderes Bild der Umgebung bzw. des Umfelds und der Fahrsituation entstehen.

kreuzung

Ziel des Projektes InVerSiV ist es, auf der einen Seite die Komplexität einer Megacity in Zukunft für automatisiertes Fahren beherrschbar zu machen, auf der anderen Seite sollen aber auch Gefahren für Verkehrsteilnehmer in der Megacity, die nicht mit eigener Sensorik ausgestattet sind (Kfz, Fußgänger und Fahrradfahrer), frühzeitig erkannt und angemessene Reaktionen abgeleitet werden. Dafür werden einschlägige Methoden zur Sicherheitsbewertung und verifikation berücksichtigt und für das innovative Szenario „Automatisiertes Fahren in der Megacity“ weiterentwickelt.

Im Rahmen des Projektes InVerSiV findet eine umfassende Validierung der entwickelten Technologien statt. Dafür werden eigens Testfelder in realen Umgebungen eingerichtet. Diese Testfelder geben auch Aufschluss über die Übertragbarkeit der Erkenntnisse und die wirtschaftliche Verwertbarkeit. Die entstehenden Testfelder mit dem Fokus auf städtischen Szenarien mit gemischtem Verkehr sollen auch Dritten und über die Laufzeit des Projekts hinaus zugänglich gemacht werden, sodass ein nachhaltiger Effekt für die Standortentwicklung erwartbar ist.


Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale
Entwicklung (EFRE) gefördert.

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Mehr Informationen zu den beteiligten Projektpartnern und den assoziierten Partnern finden Sie auf:  www.inversiv.de